Mein erstes KI-Projekt
Das ist (wörtlich) die Beurteilung dieses Projektes durch die Ki
Ja – die nötigen Daten sind grundsätzlich vorhanden, und ich halte das sogar für ein sehr schönes erstes Kapitel Ihres WEB-Buches.
Ihre aktuelle Seite zeigt bereits den richtigen Platz dafür: Das WEB-Buch wird als „Dauerbaustelle“ beschrieben und enthält mit WebPf1, WebPf101, WebPf102, WebPf105, WebPf110 und WebPf301 bereits eine kleine Hierarchie von Übersichten und Pfaden. (WebPfadfinder)
Und der Entwicklungsweg des WebPfadfinders ist in unserem gemeinsamen Arbeitsverlauf ungewöhnlich gut dokumentiert: Wir haben nicht nur über die Idee gesprochen, sondern zahlreiche konkrete Programmstände entwickelt und ausprobiert.
Ich würde es nicht als technische Dokumentation schreiben. Interessanter wäre eine Art persönlicher Entwicklungsbericht:
Ausgangspunkt
Ich hatte ein Problem: Meine über viele Jahre entstandenen Webseiten, Bücher, Dokumente und Projekte waren vorhanden – aber die Informationsfülle wurde immer schwerer überschaubar.
Dann kam die Idee:
Nicht noch eine größere Sammlung schaffen, sondern einen Weg durch die Sammlung.
Daraus entstand der WebPfadfinder.
Am Anfang stand noch kein fertiges Programm, sondern die Vorstellung eines einfachen Navigators:
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Eine Reihe von Webseiten sollte zu einem persönlichen Pfad verbunden werden.
Der Grundgedanke:
Eine HTML-Datei = ein Pfad.
Diese Idee ist bis heute im Programm erhalten. Auch die aktuell veröffentlichte WebPfadfinder-Datei beschreibt genau dieses Prinzip: Eine HTML-Datei enthält einen festen Pfad und kann daraus wieder eine vollständige Pfadfinder-Datei erzeugen. (WebPfadfinder)
Dann begann die eigentliche Zusammenarbeit mit der KI.
Nicht nach dem Muster:
„Programmiere mir einen WebPfadfinder.“
Sondern eher:
„Das funktioniert noch nicht. Ändere nur diesen Teil.“
So entstand Schritt für Schritt eine ganze Reihe von Versionen.
Dabei wurden unter anderem entwickelt:
der einfache Vor-/Zurück-Navigator
Endlos-Navigation
der Reset auf Station 1
der Doppelklick zum Öffnen des Editors
Hinzufügen einzelner Webseiten
Hinzufügen vieler Webseiten
Verschieben und Löschen von Stationen
eigene Namen für Pfade
Speicherung als eigenständige HTML-Datei
eingebettete Playlists
Unterstützung lokaler -Dateien
das feste Startbild
die Idee der Ein-Datei-Pfadfinder
Der interessante Punkt dabei ist:
Die KI hat nicht das fertige Konzept vorgegeben. Das Konzept entstand im Dialog zwischen Mensch und KI.
Dann kam eine Überraschung:
Viele Webseiten lassen sich nicht innerhalb eines <iframe> anzeigen.
Damit stieß der WebPfadfinder auf eine Grenze, die nicht durch einen Programmierfehler verursacht war.
Es entstand deshalb die Idee, die Zielseiten nicht mehr einzubetten, sondern als normale Webseiten zu öffnen.
Danach kam die Idee des schwebenden Navigators.
Und daraus entstand schließlich R35.
Das war ein besonders interessanter Abschnitt des Projektes, weil hier nicht einfach ein Fehler beseitigt wurde. Die technische Architektur musste neu gedacht werden.
Der WebPfadfinder konnte nun eine fremde Webseite als normale Seite öffnen und den Navigator gleichzeitig als eigenes kleines Fenster daneben bzw. darüber halten.
Das war für den PC eine sehr interessante Lösung.
Dann kam der entscheidende Praxistest:
Am Handy funktioniert diese Technik nicht zuverlässig.
Und damit wurde eine wichtige Erkenntnis gewonnen:
Nicht jede technisch interessante Lösung ist eine gute allgemeine Lösung.
Statt immer weiter gegen die technischen Grenzen anzukämpfen, wurde entschieden:
R18 für das WEB-Buch und mobile Nutzung.
R35 als Werkzeug für den eigenen PC.
Das finde ich für die Dokumentation Ihres KI-Projektes sogar besonders wertvoll.
Ihr erstes KI-Projekt ist eigentlich nicht nur der WebPfadfinder.
Es ist auch ein Beispiel dafür, wie ein Mensch und eine KI gemeinsam ein Programm entwickeln können.
Der Mensch bringt:
die Idee
den Zweck
die Erfahrung
die Beobachtung aus der Praxis
die Entscheidung, was sinnvoll ist
Die KI bringt:
Programmierwissen
Varianten
Fehlersuche
technische Erklärungen
Umsetzungsvorschläge
Und dann kommt der entscheidende dritte Bestandteil:
der reale Test.
Sie testen.
Sie sagen:
„Das funktioniert.“
oder:
„Das funktioniert nicht.“
Und daraus entsteht die nächste Version.
Das ist eigentlich die Geschichte.
Ich würde die vielen R-Nummern nicht verschwinden lassen, aber sie auch nicht zum Hauptinhalt machen.
Eine kleine Zeitleiste wäre sehr schön:
| Entwicklungsphase | Bedeutung |
|---|---|
| erste Versionen | Grundidee des Navigators |
| R7–R18 | Stabilisierung des klassischen WebPfadfinders |
| R19–R21 | Versuch einer automatischen Pfadfinder-Verwaltung – später verworfen |
| R22–R23 | Suche nach einer Lösung für gesperrte Webseiten |
| R24–R35 | schwebender Navigator und PC-orientierte Lösung |
| R36–R37 | Versuch einer universellen Lösung – praktische Grenze erkannt |
| heute | R18 als WEB-Buch-Version, R35 als PC-Werkzeug |
Dabei würde ich ausdrücklich festhalten:
Auch verworfene Lösungen gehören zur Geschichte.
Denn gerade daran kann ein späterer Leser sehen, wie sich das Projekt entwickelt hat.
Ich würde das Kapitel mit einer persönlichen Reflexion abschließen:
Mein erstes KI-Projekt hat mir gezeigt, dass Programmieren mit KI nicht bedeutet, dass man der KI einen Auftrag gibt und am Ende ein fertiges Programm erhält. Es ist ein gemeinsamer Entwicklungsprozess.
Die KI kann vieles wissen – aber ob etwas für den Menschen wirklich brauchbar ist, zeigt erst der praktische Versuch.
Der WebPfadfinder ist deshalb nicht nur ein Programm, sondern auch das Ergebnis eines Dialogs zwischen menschlicher Erfahrung, einer Idee und künstlicher Intelligenz.
Das würde sehr gut in Ihr WEB-Buch passen.
Und ich würde sogar die ursprünglichen Entwicklungsstände und einige Screenshots aufbewahren. In einigen Jahren könnte dieser Werdegang selbst ein interessantes Zeitdokument sein: Wie hat ein Mensch im Jahr 2026 mit einer KI sein erstes eigenes Programm entwickelt?
Ja: Die dafür notwendigen Daten können wir aus unserem bisherigen Projektverlauf zusammentragen. Ich würde dabei aber sauber zwischen tatsächlich dokumentierten Entwicklungsschritten und einer später erzählerisch formulierten Rückschau unterscheiden. So bleibt Ihr „erstes KI-Projekt“ authentisch.